Die Region München verfügt über umfangreiche Vorkommen oberflächennaher Rohstoffe (Kies-, Sand und Lehmvorkommen, am Nordrand der Region auch Vorkommen des seltenen Tonminerals Bentonit), deren Abbau einen bedeutsamen Wirtschaftsfaktor darstellt.

Insbesondere für den Verdichtungsraum sind Vorkommen und Sicherung von Kies und Sand für die ortsansässigen Abbaubetriebe und als Grundstoffe für die Bauwirtschaft von besonderer Bedeutung. Dabei spielt die Nähe der Produktionsstätten zum Absatzmarkt wegen des hohen Transportkostenanteils eine große Rolle. Zur Ordnung des Bodenschatzabbaus werden im Regionalplan Vorrang- bzw. Vorbehaltsgebiete für den Rohstoffabbau ausgewiesen, mit denen die Nutzungsbelange der Lagerstätten gegenüber

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Links: genehmigter Kiesabbau nordöstlich von München-Riem. Rechts: Zur Sicherung der Rohstoffversorgung und zur Ordnung der großflächigen Rohstoffgewinnung werden im Regionalplan Vorrang- und Vorbehaltsgebiete ausgewiesen (Kartenausschnitt beispielhaft)
Kartengrundlage: Topograhische Karte 1:100.000,
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konkurrierenden Raumansprüchen gesichert werden. Dabei sind nach den Vorgaben des  Landesentwicklungsprogramms vor allem die Anforderungen

  • an die Verkehrsinfrastruktur
  • an den Grundwasserschutz
  • an eine geordnete Siedlungsentwicklung
  • an den Schutz ökologisch besonders empfindlicher Landschaftsräume

zu berücksichtigen.

Im Regionalplan werden auch Regelungen für eine sinnvolle Nachfolgenutzung ehemaliger Abbauflächen vorgegeben, die im weiteren Verfahren als Vorgabe bei der Genehmigung des Einzelvorhabens herangezogen werden.

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Durch Kiesabbau entstandener "Heimstettener See" bei Feldkirchen, rekultiviert für die Naherholung

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