Regionalplan München - Begründung

Zu Teil A - Nachhaltige überfachliche Entwicklung der Raumstruktur

Zu A I Die Region und ihre Teilräume

Kapitel A I - Ziele und Grundsätze

Zu 1 Nachhaltige Raumentwicklung in der Region München

Zu G 1.1 Leitvorstellung zur nachhaltigen Raumentwicklung

Die Region München (Planungsregion 14) als leistungsfähiger und attraktiver Wirtschafts- und Lebensraum, der als Motor der landesweiten Entwicklung fungiert, stellt als Basis einer künftigen Entwicklung der Region und seiner Teilräume die übergeordnete Leitvorstellung der nachhaltigen Raumentwicklung in den Vordergrund. Der Begriff "nachhaltige Raumentwicklung" verknüpft wirtschaftliche Entwicklung und soziale Wohlfahrt mit dem dauerhaften Schutz unserer Lebensgrundlagen, so dass diese auch für kommende Generationen nicht wesentlich beeinträchtigt werden. Ökonomische, soziale und ökologische Aspekte werden also gleichermaßen als Bestandteile eines integrierten Leitbildes für die Gesamtentwicklung der Region zusammengeführt.

Die Region München umfasst neben der Landeshauptstadt München die Landkreise Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg a.Lech, München und Starnberg. Hier leben mit ca. 2,4 Mio. Einwohnern rund ein Fünftel der Bevölkerung Bayerns – davon über 50 % im Oberzentrum München. Ein Viertel aller bayerischen Arbeitnehmer sind in der Region München beschäftigt und erwirtschaften hier ca. 30 % des bayerischen Bruttoinlandsprodukts. Mehr als die Hälfte der bayerischen Exportgüter wird hier produziert.

Die Dynamik der Region München beruht in erheblichem Maße auf der Leistungsfähigkeit des Oberzentrums als Landeshauptstadt sowie als Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentrum. Die Region München mit der Landeshauptstadt und dem großen Verdichtungsraum ist ein Lebens- und Wirtschaftsraum von europäischem Rang. Die Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) sieht die Region München als eine von sechs europäischen Metropolregionen in Deutschland, "deren herausragende Funktionen im internationalen Maßstab über die nationalen Grenzen hinweg ausstrahlen. Als Motoren der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung sollen sie die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit Deutschlands und Europas erhalten und dazu beitragen, den europäischen Integrationsprozess zu beschleunigen" (Raumordnungspolitischer Handlungsrahmen, Beschluss der MKRO vom 8. März 1995). Mit diesem Anspruch steht die Region München gleichermaßen im nationalen und internationalen Wettbewerb vor Herausforderungen und somit in Konkurrenz zu Ballungsräumen wie Berlin, Wien, Prag, Budapest, aber auch Paris, London und Mailand.

Standortvorteile, Attraktivität und Dynamik der Region und des Oberzentrums München müssen als Impulsgeber und wesentlicher Bestandteil der künftigen räumlichen und wirtschaftsstrukturellen, sozialen und kulturellen Entwicklung Bayerns insgesamt genutzt, gesichert und weiterentwickelt werden. Die Region muss darauf aufbauend ihre Position als wettbewerbs- und leistungsfähiger Wirtschaftsstandort sowie als eigenständiger Partner im Lichte der neuen raumstrukturellen Situation und deren Perspektiven in Deutschland sowie in einem Europa der Regionen festigen und weiter nach innen und außen ausbauen.

Der Bereich Bildung und Ausbildung hat eine Schlüsselstellung bei der sozialökonomischen Entwicklung und Zukunftssicherung der Region und muss deshalb in besonderem Maße weiterentwickelt bzw. gefördert werden. Ein attraktives Angebot an Aus- und Weiterbildung trägt entscheidend zum Standortvorteil einer Region bei. Von wachsender Bedeutung sind dabei auch die kontinuierliche Kooperation mit der Wirtschaft, den Gewerkschaften, den Hochschulen und den sozialen Institutionen.

Der Bewahrung und Verbesserung der natürlichen Lebensgrundlagen, d.h. insbesondere der Erhaltung von Natur und Landschaft sowie der Funktionsfähigkeit von Boden, Wasser und Luft, kommen u.a. aus sozial- und gesellschaftspolitischen Gründen im Hinblick auf gesunde Lebensbedingungen in der ganzen Region größte Bedeutung zu. Gesunde natürliche Lebensbedingungen sind für die künftige Entwicklung der Region, insbesondere aus dem Blickwinkel einer verschärften Konkurrenz und eines zunehmenden räumlichen Wettbewerbs in Deutschland, im EU-Binnenmarkt und im europäischen Wirtschaftsraum auch ein zunehmend bedeutsamer Standortfaktor.
 

Zu 1.2 Allgemeine Grundsätze zur nachhaltigen Raumentwicklung

Zu G 1.2.1
Der Raumordnungspolitische Orientierungsrahmen, der vom Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (BMBau) unter Mitwirkung der Länder im Rahmen der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) erarbeitet und am 27. November 1992 von der MKRO zustimmend zur Kenntnis genommen wurde, hat das Thema der dezentralen Raum- und Siedlungsstrukturen als "Leitbild der dezentralen Konzentration" wieder neu in den Mittelpunkt der raumordnungspolitischen und wissenschaftlichen Erörterung gestellt. Gemäß eines Beschlusses der MKRO vom 8. März 1995 zum Raumordnungspolitischen Handlungsrahmen hat dieses Leitbild eine handlungs- und umsetzungsorientierte Konkretisierung dahingehend erfahren, dass "das Prinzip der dezentralen Konzentration verstärkt zur Wirkung zu bringen" ist.

Der Regionalplan trägt dem Leitbild der dezentralen Konzentration u.a. Rechnung, indem er neben dem Stadt- und Umlandbereich München die Mittelzentren und, soweit sie an einer Entwicklungsachse liegen, geeignete Unterzentren und Kleinzentren in die Kategorie “Bereiche, die für die Siedlungsentwicklung besonders in Betracht kommen” i. S. des LEP B II 1.2 einbezieht (vgl. B II Z 2.3).

Neben dem großen Verdichtungsraum kommt vor allem den übrigen zentralen Orten der Region München eine besondere Bedeutung als Ansatzpunkte einer weiteren konzentrierten räumlichen Entwicklung zu. Dies gilt insbesondere für das mögliche Oberzentrum Freising, das bevorzugt zu entwickelnde Mittelzentrum Moosburg a.d.Isar, die Mittelzentren Ebersberg/Grafing  b.München, Erding, Landsberg a.Lech und Starnberg sowie für die Unterzentren Dießen a.Ammersee, Dorfen, Herrsching a.Ammersee, Kaufering, Maisach, Markt Indersdorf und Taufkirchen (Vils). Die Kleinzentren runden die zentralörtliche Gliederung der Region nach unten ab. Die Unterzentren und vor allem die zentralen Orte höherer Stufen sind Kristallisationspole, an die sich in der Region München traditionell Prozesse räumlicher Konzentrationen angelagert haben. Es sind Städte und Gemeinden, die je nach ihrer Größe und Ausstattung als Mittelpunkte des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens für ihren Verflechtungsbereich seit jeher die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen sicherstellen. Diese gewachsene dezentrale Raum- und Siedlungsstruktur soll weiter ausgebaut und gestärkt werden. Hierzu ist es erforderlich, dass die weitere Entwicklung der Region, aufbauend auf der vorhandenen monozentrisch-radialen Struktur, durch tangentiale Verkehrs- und Infrastrukturverbindungen ergänzt wird.

Zu G 1.2.2
Der ökonomische Strukturwandel (Tertiärisierung), der technische Fortschritt (störungsfreie und emissionsarme Technologien) und der soziale Wandel (neue Haushaltstypen, nahräumliche Beschäftigungs- und Versorgungsbedarfe) ermöglichen in zunehmendem Maße eine räumliche Zusammenführung und Konzentration von Wohnungen, Arbeitsstätten, Versorgungseinrichtungen und Freizeitaktivitäten. Eine Schlüsselfunktion kommt dabei dem Leitbild einer “Region der kurzen Wege” zu. Dies dient auch einer günstigen regionalen Entwicklung, da es dazu beiträgt, Verkehr zu vermeiden, Flächenressourcen zu schonen und wirtschaftliche sowie soziale Austausche und Kontakte zu erleichtern. Insbesondere die Funktionen Wohnen und Arbeiten sollen daher überörtlich einander so zugeordnet werden, dass den Erfordernissen einer günstigen, energiesparenden und umweltschonenden Verkehrserschließung und Verkehrsbedienung Rechnung getragen werden kann (vgl. LEP B II 1.9 und 1.10). In der Region München bietet sich aus diesen Gründen eine verstärkte Konzentration von Bevölkerung und Arbeitsplätzen entlang der leistungsfähigen Achsen des Schienenpersonennahverkehrs an.

Der Grundsatz der Nutzungsmischung kann besonders wirkungsvoll bei größeren Stadt- und Orterweiterungen und bei der Umnutzung größerer innerörtlicher Militär-, Verkehrs- und Gewerbeflächen verfolgt werden; aber auch eine nachträgliche Nutzungsanreicherung monofunktionaler Wohn- und Gewerbegebiete ist - wenn auch meist in kleineren Schritten - zielführend. In der Region München bestehen in diesem Zusammenhang Handlungsbedarfe hinsichtlich der Stärkung der Wohnfunktion in den Innenstädten und der funktionalen und städtebaulichen Verflechtung der großflächigen Hochschul- und Forschungseinrichtungen mit ihrem Siedlungsumfeld.

Zu G 1.2.3
Die Region München gehört zu den expandierenden Wirtschaftsräumen und zu den leistungsstarken Investitionsregionen in Deutschland und in Europa. Sie ist eine der wichtigsten Drehscheiben für Verkehr und Kommunikation sowohl im traditionellen Verflechtungsstrom zwischen Nord und Süd als auch in den intensiv wachsenden Beziehungen zwischen dem Westen und dem Südosten Europas. Die Attraktivität der Region München als Wirtschaftsstandort muss weiterhin mit dem Ziel verbessert werden, im Sinne einer nachhaltigen Raumentwicklung die harten und weichen Standortfaktoren zu stärken (vgl. § 1 Abs. 2 Ziff. 3 ROG).

Handlungsfelder für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung im Bereich der harten Standortfaktoren sind: die Verkehrserschließung und die Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz, die Ausstattung mit technischer Infrastruktur der Versorgung und der Entsorgung sowie die Verfügbarkeit von gewerblich nutzbaren Bauflächen. Die Schaffung von Planungsrecht sowie die Erschließung und Aufbereitung von Gewerbe- und Industriegebieten muss in der Region nach wie vor auf örtlicher und überörtlicher Ebene einen hohen Stellenwert haben. Der Einsatz von modernen Flächeninformationssystemen soll zur Vermarktung von Gewerbeflächen in der Region (z. B. sis-by ) verstärkt angewandt werden.

Daneben spielen ebenso die weichen Standortfaktoren eine zunehmend starke Rolle bei der Standortwahl wie z.B. Wohnumfeldsituation, Umweltqualität, Ausbildungsangebot, Freizeitwert, landschaftlicher Reiz, kulturelles Angebot. Harte und weiche Standortfaktoren zusammen machen die Attraktivität des Standorts Region München aus.

Zu G 1.2.4
Die Sicherung des Freiraumes und der Freiraumfunktionen und ihre Entwicklung sowie der verantwortungsvolle und sparsame Umgang mit Frei-rauminanspruchnahmen sind tragende Elemente einer dauerhaft umweltgerechten Raumentwicklung als Grundlage für die nachhaltige Sicherung und Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, der ökologischen Stabilität und der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Nutzung von Natur und Landschaft darf deren Regenerationskraft nicht gefährden, so dass die natürlichen Lebensgrundlagen auch für kommende Generationen nicht wesentlich beeinträchtigt werden. Eine sehr bedeutende Rolle kommt hierbei auch der Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Wasserhaushalts zu.

Durch die Verknüpfung großräumiger, überörtlicher Freiräume (insbesondere von regionalen Grünzügen, Bannwaldgebieten, landschaftlichen Vorbehaltsgebieten und wasserwirtschaftlichen Vorranggebieten) untereinander und miteinander zu einem "vernetzten Freiraumverbundsystem" wird zum einen die nachhaltige Funktionsfähigkeit der natürlichen Potentiale gesichert und deren Regenerationsfähigkeit gesteigert. Zum anderen wird dem erholungssuchenden Bewohner insbesondere des großen Verdichtungsraumes München die Möglichkeit gegeben, auf landschaftlich attraktiven Wegen aus den dicht besiedelten Gebieten in die freie Landschaft zu gelangen.

Zu G 1.2.5
Ein besonderes Anliegen des Regionalplans ist es, auf die zukünftige Wirtschafts- und Siedlungsentwicklung sowie auch auf die Freiraumentwicklung angemessen und flexibel reagieren zu können, da die Planung bzw. deren Instrumente nicht statisch sein dürfen, sondern, wie die Raumentwicklung selbst, dynamischen Charakter aufweisen muss. Die Ziele und Grundsätze des Regionalplans können und sollen im Sinne einer qualitativen Betrachtungsweise Spielräume für unterschiedliche Entwicklungen öffnen und sich nicht zu eng an nur kurzfristig verifizierbaren Prognosemodellen orientieren.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Regionalplans München in den 80er Jahren galt es, eine weitgehend "selbstlaufende" regionale Entwicklung in geordnete Bahnen zu lenken. Aufgrund intensiver Wachstumsprozesse in der Region, verbunden mit dem steigenden Konkurrenzdruck vergleichbarer Räume der Bundesrepublik Deutschland, kommt damit für den Ballungsraum München der aktiven Vorsorge für die regionale Entwicklung ein stärkeres Gewicht auch bei den regionalplanerischen Überlegungen zu.
Eine langfristig angelegte Flächenvorsorge, Mischnutzungen und Verdichtung in den Innenbereichen sollen unter Berücksichtigung der naturräumlichen Strukturen dazu beitragen, die Nutzungszuordnungen zu optimieren und den Flächenverbrauch insgesamt zu begrenzen.

Schon seit langem haben hochwertige Fertigungs- und Entwicklungsstätten wie Betriebe aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik und des Fahrzeugbaus ihre Betriebsstandorte im Stadt- und Umlandbereich. Damit wird deutlich, dass die vorhandenen Standortqualitäten sich nicht auf das Oberzentrum München beschränken, sondern auch für das Umland in zunehmendem Maße zutreffen.
Die damit verbundenen Funktionsverflechtungen und Leistungsaustausche werten den Standort München insgesamt auf, führen zu einer gewünschten Verteilung von räumlichen Entwicklungsimpulsen und tragen dazu bei, die nötigen funktionalen Entwicklungsspielräume des Oberzentrums zu sichern. Das gilt sowohl für die zentralen Ver- und Entsorgungsfunktionen des Oberzentrums als auch für die Erhaltung und Sicherung eines notwendigen, überörtlich vernetzten Freiraumverbundsystems für den großen Verdichtungsraum München insgesamt.

Zu G 1.2.6
Für eine weitere Verbesserung der Erreichbarkeit der Region und ihrer Teilräume gilt es, die bestehenden Engpässe insbesondere im öffentlichen Personennahverkehr zu beseitigen und darüber hinaus Kapazitäten und Angebote für weitere Nutzerkreise zu schaffen. Dazu ist neben Verbesserungen wie Netzergänzungen, Taktverdichtungen, Preispolitik usw. ein sinnvolles Zusammenwirken der einzelnen Verkehrsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs untereinander, auch über die Grenzen der Region hinaus, nötig. Der schienengebundene öffentliche Verkehr erfüllt dabei in erster Linie die Aufgabe, die Zentren und die verdichteten Bereiche zu verknüpfen, während die flächenhafte Erschließung, insbesondere auch im weniger dicht besiedelten ländlichen Raum, dem Bus zufällt, der auch eine wichtige Zubringerfunktion zu den Haltestellen des schienengebundenen Schnellbahnverkehrs wahrnimmt. Die Stärkung umweltschonender und sozialverträglicher Mobilität durch zunehmende Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr auf den öffentlichen Personennahverkehr trägt maßgeblich zu einer nachhaltigen Raumentwicklung bei.

Zu G 1.2.7
Die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit der Region München kann auf Dauer nur gesichert werden durch die Zusammenarbeit und funktionale Ergänzung mit benachbarten Regionen und wechselseitig aufeinander ausstrahlenden Verdichtungsräumen. Gem. LEP A II 1.2 sollen zu diesem Zweck "eine weitestgehende Vernetzung und Kooperation der Teilräume des Landes herbeigeführt werden. Durch diese Vernetzung und Kooperation sollen einerseits die dezentralen, kleinteiligen und überschaubaren Lebens- und Siedlungseinheiten gewahrt, jedoch zugleich gegenüber den großen europäischen Metropolen und Entwicklungsachsen konkurrenzfähig erhalten werden."

Die Ministerkonferenz für Raumordnung hat in ihrem Beschluss zum Raumordnungspolitischen Handlungsrahmen vom 8. März 1995 die Notwendigkeit einer interkommunalen und regionalen Zusammenarbeit unter dem Schwerpunkt "Städtenetze" ebenfalls ausdrücklich unterstrichen. Sie sieht darin "einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Konkurrenzfähigkeit des Standorts Deutschland und seiner Regionen sowie zur Stärkung der dezentralen Raum- und Siedlungsstruktur in Deutschland."

Zu G 1.2.8
Die Region München hat sich im Rahmen einer gemeinsamen Vereinbarung der Städte München, Augsburg und Ingolstadt im Jahr 1993 in das neu entstandene Städtenetz München, Augsburg, Ingolstadt ("MAI") eingebracht.

Diese Kooperation, die von Anfang an die jeweiligen Regionen mit einbezogen hat und für weitere Partner sowie für internationale Kontakte offen ist, soll als wettbewerbsfähige südbayerische Standortgemeinschaft in gegenseitiger Abstimmung ein Leitbild für die Entwicklung des Raumes schaffen und ein Gegengewicht zu den großen europäischen Metropolen bilden. Dabei sollen insbesondere gemeinsame Maßnahmen in den Bereichen Wirtschaft und Arbeit, Verkehr, Wohnen, Umwelt, Kultur, Forschung und Bildung sowie Fremdenverkehr durchgeführt und gefördert werden. Im Jahr 1995 hat sich aus der Initiative "MAI" der Verein "Wirtschaftsraum Südbayern München-Augsburg-Ingolstadt e.V." gebildet.

Kapitel A I - Ziele und Grundsätze